Methodenauswahl

Welche Methode wird für die Umsetzung eingesetzt?

Welche Open-Innovation-Methode am besten passt, hängt wesentlich vom definierten Ziel ab. Dabei ist zu überlegen, welchen Output eine gewählte Methode überhaupt liefern kann.

Je nachdem was Sie gerade brauchen, kommt das Wissen

  • zu Ihnen ins Unternehmen (Outside-in Open Innovation), oder,
  • ergänzt sich mit Wissen bzw. Technologie von außen (Inside-out Open Innovation).

 

Wählen Sie die für Sie passende Methode, je nachdem wo Sie in Ihrem Innovationsprozess stehen:

Phase der Ideengenerierung und -bewertung:

Phase des Produktdesigns, Prototypenentwicklung und -testung:

Neue Technologie- und Marktentwicklung durch Lizenzen

Welche Partner/innen begleiten das Projekt?

Die Integration von externem Wissen kann den Denkhorizont bei der Entwicklung neuer Lösungen erweitern. Hier steht die interdisziplinäre Ideenentwicklung im Vordergrund.

Durch das Einbeziehen von Kundinnen und Kunden werden Benutzererfahrungen und Bedürfnisse direkt vom Markt gesammelt. So können die Ausrichtung und Entwicklung einer Lösung sehr nahe am Markt erfolgen und die Erfolgschancen werden erhöht. Meist wird die Ideenfindung, im Gegensatz zum kontinuierlichen Öffnen der Unternehmensgrenzen, in einem zeitlich definierten Rahmen, z.B. einem wettbewerbsähnlichen Format, umgesetzt.

Um das definierte Ziel erfolgreich zu erreichen, müssen strategische Überlegungen hinsichtlich der Projekt-Partner gemacht werden.

  • Welche Kompetenzen fehlen im Unternehmen noch, um das Projekt erfolgreich abwickeln zu können?
  • Bei der Auswahl der Partner/innen ist relevant, welchen Mehrwert diese einbringen können und welche Rolle sie haben sollen.
  • Je höher die für die Zielerreichung erforderliche Expertise ist, desto kleiner wird der mögliche Teilnehmerkreis. Crowd-Methoden andererseits öffnen Türen zu einer Vielzahl neuer Ideen und Lösungen.

Erfolgreiche Open-Innovation-Projekte weisen üblicherweise auch eine professionelle Prozessbegleitung und eine externe Beratung auf.

Lesetipps und Quellen

Vanhaverbeke, W. (2017): “Managing Open Innovation in SME”, Cambridge University Press, 2017

de Beer, J., McCarthy, I., Soliman, A., Treen, E. (2017): “Click here to agree: Managing intellectual property when crowdsourcing solutions”, Business Horizons, Volume 60, Issue 2, March–April 2017, Pages 207-217

Seja, c., Narten, J. (2017): „Creative Communities, Ein Erfolgsinstrument für Innovationen und Kundenbindung, Springer Gabler, Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Gassmann, O. (2013): „Crowdsourcing. Innovationsmanagement mit Schwarmintelligenz. Interaktiv Ideen finden, Kollektives Wissen effektiv nutzen. Mit Fallbeispielen und Checklisten.“, Carl Hanser Verlag München.

Donner, M. (2013) „Orientierungsrahmen für die Integration von Open Innovation im Innovationsprozess“, FH Südwestfalen, Bachelorarbeit 2013

„Intellectual Property Agreement Guide IPAG“, UNIKO und ncp.ip

Füller, J., (27. Juni 2012): „Die Gefahren des Crowdsourcing“